Archiv der Kategorie ‘Die Seelenfotografin‘

Man sollte auf Aufstehn stehn. Oder Ausschlafen.

… und genau das habe ich vor in den nächsten drei Wochen. Zwar brauch ich kein Meer mehr, wenn ich’n See seh, aber ein bisschen mehr Wasser ist auch immer schön. Das heißt, ich werde damit beschäftigt sein, an verschiedenen Seen abzuhängen, und ein bisschen auch am Meer, wenn es klappt.

Heißt auch: Ich werde in den nächsten drei Wochen nichts posten.

Darum jetzt noch schnell eine kleine Bestandsaufnahme, denn es hat sich ja auch einiges getan in den letzten Wochen.

Erstmal das “Hinterland” – drei der Stories haben wir mittlerweile in Übersetzung. Und obwohl Bowies Management sich bisher nicht gemeldet hat und das insgesamt auch eher unwahrscheinlich bleibt … wir haben mittlerweile eine Facebook-Seite für das “Hinterland”, und dort werden wir die Anfänge aller übersetzten Stories posten.

Was das soll?

Wir wollen einen englischsprachigen Verlag. Wir wollen Bowie. Und wir wollen den direkten Austausch mit Lesern. Und den bekommen wir auf Facebook wahrscheinlich. Wäre toll! :-)

Was noch?

Ach ja – der nächste Thriller geht in eine etwas heißere Phase, die Kurzfassung ist fertig (etwa 10 % der späteren Buchs), letzte Recherchen werde ich im Laufe des Juli erledigen, und dann geht es los. Wenn ich nicht noch einen Brotjob hätte, dann könnte das Buch bis Jahresende fertig sein. So wird es aber eher März oder April werden.

Uuuuuund: Man kann die “Seelenfotografin” mittlerweile bei amazon vorbestellen. An das Pseudonym muss ich mich noch sehr gewöhnen … aber das wird schon noch. So sieht sie übrigens aus:

Mehr fällt mir erstmal nicht ein. Außer:

SEHT EUCH DAS HINTERLAND AUF FACEBOOK AN!

:-)

Pseudonym und neuer Titel für den Erstling

Nachdem es jetzt ein wenig schnell gehen musste, steht endlich der neue Titel und das Pseudonym für meinen Erstling, der als “Isabels Schöpfung” zur Welt kam …

Im November 2010 wird bei Rowohlt ein kleiner Roman mit dem Titel “Die Seelenfotografin” erscheinen. Autorin ist eine gewisse Charlotte Freise.

Okay, der neue Titel ist eingängiger und ich bin nach anfänglicher instinktiver Abwehr (wie würde es Euch gefallen, wenn jemand Euren Kindern einfach neue Namen gibt?) inzwischen sehr froh damit.
Einerseits entspricht der Titel der Marktschublade “Historischer Roman” – Ihr wisst schon. Die Päpstin, Die Wanderhure, Die … – oberflächlich zusammengefasst unter dem Motto “Starke Frau in wilden Zeiten”.
Was mir aber an dem Titel so sehr gefällt: Hier wird erahnbar, dass es auch ein fantastisches Element in dem Roman gibt!

Und warum ein Pseudonym? Ist mein eigener Name nicht gut genug? Schon … aber leider in diesem Fall etwas unpraktisch.

Wenn nämlich im März ein Psychothriller von einer Autorin namens “Karla Schmidt” erscheint und ein halbes Jahr darauf noch ein Buch von derselben Karla Schmidt, dann werden die Leser, denen der Thriller gefallen hat, vielleicht auch zu Buch 2 greifen – und es dann enttäuscht weglegen, weil es etwas ganz anderes ist.
Und andersherum natürlich genauso: Wer zuerst den Historischen Roman liest und ihn mag, könnte sich von dem Thriller vor den Kopf gestoßen fühlen. 
Thriller und Historischer Roman sind anscheindend zwei Genres, deren Leserkreise sich mehr oder weniger gegenseitig ausschließen. Habe ich mir sagen lassen.

Daher: Zwei Genres, zwei Namen. Ganz einfache Kiste. :-)

Obwohl – so einfach ist es gar nicht. Ich werde bis Mitte des Jahres wohl einen neuen Blog für die neue Autorin anlegen müssen. Die Begleiterscheinungen des Bücherschreibens ähneln langsam immer mehr einem Phänomen namens Arbeit …

LG, Karla

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Karla Schmidt am 15. Februar 2010 in Blog, Die Seelenfotografin

29.12.2009 “Die Seelenfotografin” – ein langer Weg bis zu Rowohlt

… es gab da ja noch einen Romanerstling, nicht wahr?

Ja, der Titel war Isabels Schöpfung, ein historisch-fantastischer Roman, der Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin spielt. Er soll im November 2010 bei Rowohlt erscheinen. Nun ist bereits klar, dass er einen anderen Titel bekommen wird – Die Seelenfotografin – und dass der Roman unter Pseudonym erscheinen soll – Charlotte Freise – , damit er sich nicht mit den Thrillern ins Gehege kommt.

Und darum gehts …

Jezira Kowka, Wanderfotograf, lebt zusammen mit seinem Meister Bing von erotischen Bildern, die sie unter der Hand verkaufen. Jezira ekelt sich vor den Aufnahmen, die er von Meister Bings Huren machen muss.
Eines Tages erscheint ein Dr. Greipel auf dem Rummel und sucht einen Fotografen. Jezira ergreift die Gelegenheit, klaut Bing Ausrüstung und Geld und beginnt ein neues Leben als Krankenhausfotograf.
In Dr. Greipels Klinik trifft Jezira auf die fünfzehnjährige Isabel, die wegen einer hysterischen Lähmung behandelt wird.
Tatsächlich ist sie mit einem genialen Verstand begabt. Das Mädchen macht Jezira Angst, dringt in ihn, rührt an seine tiefsten Wunden. Jezira ist hin und her gerissen zwischen Isabel und seinem Willen, ein respaktabler Bürger zu werden, und jeder Versuch sich richtig zu verhalten, scheint sich unausweichlich in sein Gegenteil zu verkehren. …

Als ich diesen Blog begonnen habe, hatte ich ja versprochen, dass ich auch über den Prozess des Schreibens und Veröffentlichens berichten werden. Also dann …

Plötzlich ein Roman – und das Ende einer langen Durststrecke

“Isabels Schöpfung” ist mein persönlicher Durchbruch gewesen – allerdings nicht kommerziell, wie auch, das Buch erscheint ja erst Ende 2010. Aber ich habe mit diesem Buch einen Jahre lang andauernden inneren Widerstand überwunden. Ich habe es endlich geschafft, einen ganzen Roman zu schreiben!

Tatsächlich hat “Isabels Schöpfung” Ende 2005 als Kurzgeschichte für ein (inzwischen versandetes) Anthologieprojekt begonnen. Die Story sollte der Auftakt für sieben miteinander verschränkte Stories werden. Doch nach achtzig Seiten hatte ich noch nicht einmal ein Vierteil des Plots umgesetzt. In dem Moment habe ich begriffen, dass ich dabei war, einen Roman zu schreiben – und mich hat die Angst gepackt.

Ich hatte nämlich bereits ein paar Romane begonnen – und nie bin ich mit einem davon fertig geworden. Sie liegen immer noch als mehr oder weniger peinliche Fragmente auf meinem Rechner herum.

Was, wenn ich es wieder nicht schaffe?

Mir ging es in diesem Moment vielleicht ein wenig wie einem Süchtigen: Ich wusste, dieses mal muss ich es schaffen, oder ich schaffe es nie. Es gab nur noch diese beiden Optionen: Es durchziehen – oder es für immer aufgeben.

Dass ich mit “Isabels Schöpfung” endlich diesen persönlichen “Durchbruch” geschafft habe, verdanke ich folgenden Faktoren:

1. hatte ich mir diese “Jetztodernie”-Situation geschaffen.

2. war ich gerade dabei, mein zweites Kind abzustillen und hatte an den Tagen und Abenden wieder größere zusammenhängende Zeitbrocken für mich allein.

3. habe ich diese freien Zeitbrocken radikal für den Roman genutzt – obwohl mir die Zeit zum Geldverdienen fehlte. Ich habe im Jahr 2005 und 2006 deswegen einen kleinen Schuldenberg angesammelt. Aber ich wusste: Ich muss das jetzt schaffen!

4. hatte ich zum ersten mal einen Plot ausgearbeitet, bevor ich mit dem Schreiben begonnen habe. Mit “Isabels Schöpfung” habe ich begriffen, dass ein Roman einen Plan braucht, wenn ich mich nicht innerhalb von 70 oder 80 Seiten in eine Sackgasse schreiben will.

Ein richtiger Agent!

Nach einem guten Jahr war ich mit “Isabels Schöpfung” fertig – und wusste dann nicht, was ich damit anstellen sollte. Durch einen Zufall ist das Buch bei einem Agenten gelandet – der ihn über Monate nicht gelesen hat.

Irgendwann war ich ziemlich wütend deswegen und habe mit dem Gefühl, dass ich ohnehin nichts zu verlieren habe, drei weitere Agenten angerufen und den Roman am Telefon kurz und mit trotzigem Mut vorgestellt – oder “gepitcht”, wie man im Fachjargon sagt.

Alle drei Agenten haben daraufhin das Manuskript angefordert. Soweit schon mal Erfolg und Genugtuung.

Von einer Agentur habe ich noch am selben Tag eine Absage erhalten. Mein Mut sank ein wenig.
Von der zweiten Agentur habe ich zwei Tage später eine begeisterte Zusage erhalten. Ich war obenauf!
Und die dritte Agentur hat mir ein dreiviertel Jahr später einen Vertrag angeboten. Auch schön. Ich durfte meine erste dankende Absage formulieren.

Einen Agenten zu haben, der mich unterstützte und hinter “Isabels Schöpfung” stand, war auf jeden Fall ein großer Schritt nach vorne, auch wenn es noch etwas dauern sollte, bis mit “Isabels Schöpfung” etwas passierte.

Das Buch ist nicht vermittelbar

Nach einem guten Jahr und einem halben Roman später haben sowohl der Agent als auch ich aufgegeben, das Buch unterzubringen.
Sämtliche Verlage waren der Meinung, dass man das Buch nicht vermarkten könne, weil es in keine Genreschublade passt.
Es war kein historischer Roman, keine Fantastik, kein Krimi, keine Lovestory, nicht eindeutig Literatur und nicht eindeutig Unterhaltung – sondern irgendwas dazwischen.
Ich bin irgendwann dazu übergegangen, das Buch eine “novel noir” zu nennen, aber dieses Genre schien merkwürdiger Weise niemanden zu interessieren.

“Isabels Schöpfung” wanderte 2008 als “nicht vermittelbar” in die Schublade.

Mein Agent tröstete mich: Wenn ich erstmal mit Roman Nr.2, an dem ich inzwischen arbeitete und der ein marktgerechter Psychothriller werden sollte, draußen und erfolgreich sei, dann würde sich auch jemand für “Isabels Schöpfung” interessieren. Außerdem landen die ersten ein bis drei “Gesellenstücke” ohnehin meist in der Schublade, bevor das erste “Meisterstück” einen Verlag findet.

… aber zum Glück gibt es auch andere Wege zum Verlag.

Ich weiß nicht warum, aber aus irgendeinem irrationalen Impuls heraus beteiligte ich mich mit “Isabels Schöpfung” an dem Rowohlt-Wettbewerb “Der historische Roman 2009″.
Das Buch gewann nicht. Klar, es ist ja auch kein “richtiger” historischer Roman – sondern irgendwas dazwischen.
Ich war nicht einmal enttäuscht.

Tod und Geburt

Als ich dann im August 2009 mit meinem Onkel in Bückeburg auf den Parkplatz eines Ruheforstes fuhr, in dem zwei Wochen zuvor die Urne meiner Tante unter einer alten, üppigen Buche beigesetzt worden war, klingelte das Handy.
Es hätte keinen unpassenderen Moment geben können, aber als ich auf das Display sah, bin ich trotzdem ran gegangen. Die Hoffnung stirbt schließlich immer zuletzt.

Ich wusste, es muss irgendetwas aufregendes passiert sein, wenn mein Agent mich mitten im Urlaub anruft:
“Isabels Schöpfung” war durch den Wettbewerb gerauscht. Aber eine Lektorin hatte sich in das Buch verliebt und es ihrem Programmleiter ans Herz gelegt. Mein Agent hat dann alles für mich verhandelt.

Und so sind wir fast vier Jahre nach Fertigstellung des Manuskriptes doch noch zu einem Verlagsangebot gekommen. :-)

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Karla Schmidt am 29. Dezember 2009 in Blog, Die Seelenfotografin, Übers Schreiben

14.11.2009 Weinseligkeit, Spannung, Satz!

Ich bin lange nicht hier gewesen, weil zwar einiges am Köcheln, aber noch nichts so richtig gar ist. Manchmal passieren während ganzer fünf Wochen eben einfach keine weltbewegenden Dinge.

Dennoch, die Zeit vergeht nicht ganz ereignislos. Zuerst ein wichtiger Veranstaltungshinweis:

SchlotzenundKloben

Anthologiekollegen Jakob Schmidt und Jasper Nicolaisen von Schlotzen & Kloben lesen!

- einmal am 19.11.2009 um 20:00 Uhr: Raumanzüge & Räuberpistolen
- einmal am 17.12.2009 um 20:00 Uhr: Das Ding in der Krippe

Wo? tristeza, Pannierstraße 5, U-Bahn Hermannplatz

Und was gibt es noch? Ach ja! Das Kind auf der Treppe ist im Satz.

Und ich hatte auch ein inspirierendes Telefonat mit meiner Lektorin bei Rowohlt. Ich werde für Rowohlt einen neuen Namen bekommen, und Isabels Schöpfung auch. Aber ich denke, dass wir uns dort dennoch sehr wohl fühlen werden. Falls jemand einen großartigen Pseudonymvorschlag für mich hat – bitte hier als Kommentar posten!!! Es ist schon schwer genug, gute Namen für literarische Figuren zu finden. Aber einen guten Namen für sich selbst, das ist fast unmöglich …

Hm … ich könnte einfach eine Preisfrage draus machen:

Wer mir DAS Pseudonym liefert bekommt ein signiertes Exemplar von Isabels Schöpfung, wie auch immer das Buch dann heißen wird … ;-)

Am 4.11. war die Lesung mit Wulf Dorn (Anthologie-Kollege!) und Sebastian Fitzek im Kriminaltheater. Professionell, spannend, anekdotenreich.
Wulf Dorns Trigger habe ich inzwischen gelesen. Obwohl ich selbst Thriller schreibe und einiges aushalte, gabs dann doch Momente, wo ich mal tief durchatmen musste. Heftig!

Ach, und dann hatte ich (ein recht weinseliges) Treffen in Bowies alter Stammkneipe “Neues Ufer” (damals noch “Anderes Ufer”) in Schöneberg mit ebenfalls Anthologiekollege Siegfried Langer.
Sein Roman Alles bleibt anders war 2009 für den Deutschen Fantastikpreis und für den Kurd Laßwitz Preis nominiert. Ein Parallelweltroman, in dem die Nazis gewonnen haben.
Man erinnere sich in diesem Zusammenhang an Otto Basils Wenn das der Führer wüsste oder Philip K. Dicks Das Orakel vom Berge. Damals waren es große Verlage, die solche Bücher brachten. Heute scheint es keinen Markt mehr für das zu geben, was man vielleicht als literarische, kritische oder soziale Science Fiction bezeichnen könnte.
In den siebziger Jahren brachten Verlage wie Heyne oder Bastei Lübbe eine immense Spannbreite unterschiedlichster Utopien, Dystopien, literarischer und/oder abenteuerlicher SF und Fantastik, Schund, Space Opera, Kammerstücke, völlig abgedrehtes, konventionelles und unkonventionelles, surrealistisches, technoides Zeug, … Die Palette scheint seitdem immer enger geworden zu sein. Bücher wie Alles bleibt anders landen zwangsläufig im Kleinverlag. Schade.

Und ein Hoch auf die Kleinverlage! Ohne sie gäbe es vielleicht nur noch das Schubladendenken des Massenmarktes.

Was die Bowie-Anthologie angeht, da köchelt was, aber darüber möchte ich noch nichts schreiben, bevor es nicht konkreter wird …

bald … bald …

05.09.2009: Einstellung der Beratungsarbeit

Heute war nicht nur die Einschulung meiner größeren Tochter, sondern ich habe auch beschlossen, meine Arbeit als “Lehrerin” als Brotjob aufzugeben.

In den letzten Zehn Jahren habe ich immer wieder Schreibende bei ihren Projekten beraten, lektoriert, Dozenturen übernommen – getreu dem Motto, dass man oft das am besten lehren kann, was man selbst noch nicht wirklich kann.

Nun wird die eigene Schreiberei immer mehr Gewicht bekommen, Beratungen werde ich nur noch für Prosaautoren machen, und auch nur dann, wenn mich ein Projekt interessiert. Kein Wissenschaftliches Schreiben mehr, keine Drehbücher, kein Sachbuch.

Der Schritt ist nicht leicht für mich, ich habe einen großen Teil meines Lebensunterhats mit dem Lehren verdient.Es bedeutet, mich auf eine gewisse finanzielle Unsicherheit einzulassen, wenn ich ab jetzt überwiegend vom Schreiben zu leben versuche.

Dennoch – es wird Zeit für mich, die Weichen in die Richtung zu stellen, in die ich fahren möchte. Und meine Richtung ist eindeutig: Romane schreiben. Wenn ich genügend Romane schreiben will, um davon leben zu können, habe ich einfach keine Zeit mehr für anderes. (Dazu muss man sagen: Wenn man nicht gerade im Bestsellerbereich schreibt, braucht man wenigstens einen Roman im Jahr, besser zwei, wenn man sich über Wasser halten möchte.)

Ich werde später auch noch etwas zur Entstehung meiner ersten beiden Romane schreiben. Erstens glaube ich, dass ihr Werdegang zeigt, wie viel Geduld man haben muss und dass der Zufall eine unglaubliche Rolle dabei spielt, ob ein Buch veröffentlicht wird oder nicht. Zweitens hoffe ich, dass ich anderen Schreibern Mut machen kann, am Ball zu bleiben.
Die Zeit scheint sich direkt vor dem Erreichen der Lichtgeschwindigkeit ins Unendliche zu dehnen. Man hat das Gefühl, dass man niemals irgendwo ankommen wird. Dass man ewig darauf warten wird, dass jemand liest und für gut befindet, was man geschrieben hat.
Man fragt sich, ob sich das Warten überhaupt noch lohnt.
Man fragt sich, ob sich das Schreiben überhaupt noch lohnt.

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass es sich unbedingt lohnt!
Wenn man erst einmal die Grenze zur Lichtgeschwindigkeit überschritten hat, scheinen auf einmal alle guten Dinge auf einmal zu passieren. :-)

16.08.2009 – Neues von der Schreibfront

Sonntag abend. Gute Zeit, hier mal wieder ein paar News einzutragen.

1. Es gibt ein Angebot für meinen Roman-Erstling! “Isabels Schöpfung” wird es also auch noch zwischen zwei Buchdeckel schaffen.
Das ist nicht nur deshalb so toll, weil dann nächstes Jahr gleich zwei Romane von mir erscheinen, sondern auch, weil es einen großen, festen Knoten zum Platzen gebracht hat.
Ich war schon seit Monaten am Grübeln, wie ich den Stoff für Roman Nummer 3 so verändern kann, dass er in ein Thriller-Gerüst passt. Diese Anpassung ist nun nicht mehr nötig, denn Roman Nummer 3 darf nun ganz gemütlich im Fahrwasser von Roman Nummer 1 schwimmen. Das bedeutet, er darf ein wenig “literarischer” werden.
Und ich habe den Kopf wieder frei, um mir – als Roman Nummer 4 – einen ganz frischen, bissigen Thrillerstoff für Piper auszudenken.

Fazit: Das Leben als Autorin ist gerade entspannt und schön. So habe ich mir das immer gewünscht. :-)

2. Das GEE-Magazin wird in seiner nächsten Ausgabe, der Nr.47, eine Science-Fiction-Shortstory von mir bringen.
Auch das trägt natürlich dazu bei, das Autorenleben angenehm zu gestalten.

3. Nächste Woche beginne ich damit, für die Hamburger Akademie für Fernstudien eine Profistudiengang für Romanautoren auszuarbeiten. Ein großer und spannender Auftrag für mich, bei dem ich auch selbst noch einmal viel über Kunst und Handwerk lernen werde.