Monatsarchiv für Januar 2010

Gelesen: John Ajvide Lindqvist “So finster die Nacht”

Oskar ist dreizehn, er ist der Klassenloser, er wird täglich buchstäblich zur Sau gemacht, wenn die anderen Jungs ihn zwingen “zu schreien wie ein Schwein”. Oskar gibt sich den übelsten Mordphantasien hin. Man kann es verstehen.
Dann wird wirklich wer ermordet und Oskar ist unsicher, ob er nicht auf paranormalem Wege doch irgend etwas damit zu tun hat. Hat er nicht, sowas gibt es nicht.
Doch dann lernt er Eli kennen, ein seltsames Kind, ungefähr in seinem Alter, das aber nur nachts auf dem Spielplatz erscheint. Eli stinkt, hat schmierige Haare, redet seltsam, trägt immer denselben Pulli. Trotzdem ist Oskar völlig fasziniert von ihr. Die zarte Liebe, die sich zwischen den beiden entwickelt, ist körperlich und zugleich vollkommen keusch. Im Grunde sind die beiden Kinder die einzigen Wesen, die in dieser Geschichte zueinander finden, während alles andere immer weiter auseinanderdriftet. Freunde verlieren einander, Eltern verlieren ihre Kinder, Kinder verlieren ihre Unschuld.

Zugleich kommt es im näheren Umfeld zu immer grausigeren Morden – und die Spur führt zu Eli und einem Mann, der sich als ihr “Vater” ausgibt, der jedoch immer mehr zum Monster mutiert. Schließlich ist Oskar der erste und einzige Mensch, der es begreift: Eli ist ein Vampir. Und Vampire leben von Blut.

“So finster die Nacht” wurde in Deutschland weder als Horror noch als Vampirromance vermarktet, sondern als Thriller im weiteren Sinne. Dabei ist dieses Werk (großes Wort, aber vollkommen berechtigt), durchaus alles mögliche mehr als “nur” ein Thriller:

Coming of Age Story (Oskar lernt, sich zu wehren), Sozialdrama (Die “normalen” Vorstadtjugendlichen nehmen es in Punkto Grausamkeit locker mit jedem irrsinnigen Mörder und erst recht mit einen hungrigen Vampir auf), Zombiehorrorschocker (selten einen so pervers widerlichen Zombie gelesen), paranormale Romanze (dabei völlig ungeschlechtlich), Rachefeldzug (Der Vampir wird buchstäblich zum Engel).

Seit ich dreizehn war, musste ich, nachdem mir um vier Uhr früh beim Lesen dann doch irgendwann die Augen zu fielen, zum ersten mal das Licht anlassen um einschlafen zu können. Irgendwie war mir nicht wohl bei dem Gedanken, im Dunkeln zu liegen …

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Karla Schmidt am 27. Januar 2010 in Blog, Gelesen

Pandora 04 ist raus!

Lange ersehnt und erwartet – die vierte Ausgabe des Fantastik-Magazins Pandora ist da! Und ist sie nicht wirklich wunderschön?

Das Cover ist von John Howe.

Wem das nicht auf Anhieb etwas sagt – John Howe war neben Alan Lee einer der beiden Künstler, die Peter Jacksons Vision von Mittelerde verwirklicht haben. Wer den Herrn der Ringe gesehen hat und den Detailreichtum liebte, der in jedem Set und jedem Kostüm zum Ausdruck kam – John Howe war maßgeblich daran beteiligt.

Mitherausgeber der Pandora ist übrigens Jakob Schmidt – einer unserer “Hinterland”-Autoren, und ebefalls “Hinterland”-Kollege Jasper Nicolaisen ist mit einem Essay über den “Punktown”-Erfinder Jeffrey Thomas dabei.

Ich kann nur empfehlen, sich die neue Pandora zuzulegen. Sie ist voller großartiger Stories aus den verschiedenen fantatsischen Genres:

›Das wiedergefundene Vertrauen‹ von Jim Butcher – Das ist die allererste Harry Dresden-Geschichte

›Nachtwhiskey‹ von Jeffrey Ford  – ein mehrfach preisgekrönter Autor endlich auf Deutsch

›Ein letzter Sommer auf Mars Hill‹ von Elizabeth Hand – ausgezeichnet mit dem Nebula Award

›Orte der Erinnerung‹ – eine nagelneue Novelle von Wolfgang Jeschke

›Irrlicht‹ von Benjamin Rosenbaum & David Ackert – Urban Fantasy von zwei Shooting Stars der Szene

›Mit seinen Augen‹ von Jeffrey Thomas – eine hochgelobte Punktown-Novelle

›Flammen‹ von James Patrick Kelly – was die zweite Hälfte seines mit dem Nebula Award ausgezeichneten Kurzromans ist. Die erste Hälfte gibt es in Pandora 03. ;-)

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Karla Schmidt am 27. Januar 2010 in Autoren, Blog, Hinterland, Von Freunden

Meine (n)erdige Patchworfamilie hat Zuwachs bekommen.

Der Zuwachs kam mit der Post, Absender @stricktier aka Denkding aka Pia Ziefle. Gern denke ich an die Zeiten zurück, als … aber das gehört hier nicht her. Ich zeig Euch lieber, was Pia mir geschickt hat!

Wir haben Zuwachs bekommen!

Jaaa, zwei ganze Orks! Den süßen Kleinen mit dem großen roten Schwert – und seine Oma, die ihn auf der Reise begleitet hat. Sicher machte sie sich Sorgen, als er ganz allein in die große weite Welt hinaus ziehen wollte. Zu einem Vater, den er nur vom Hörensagen kannte und zu einem Urgroßvater, der im ganzen Land als baumalter Schwerenöter bekannt ist.

Aber Wollorkoma ist Mossman und Wurzelhammer ebenso willkommen, wie die kleine grüne Filzlaus!  Ich bin sicher, sie alle werden sich bestens verstehen. Wenn sie im Regal sitzen und mir beim Schreiben zusehen, kann ich manchmal hören, was sie denken. Ich klaue meine Ideen ganz gern auf diese Weise …

Pia, der Tausch gilt, okay? Pro Ork ein Buch. Ende des Jahres wirst Du dann ja schon eine ganz gute Auswahl bei mir finden. ;)

(Mist, hoffentlich haben sie das nicht gelesen. Ich will nicht, dass sie denken, sie seien in die Fremde verkauft worden. :( )

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Karla Schmidt am 15. Januar 2010 in Blog, Übers Schreiben

Endlich Fotos von der Hinterlandlesung!

Liebe Leute,

ich will gar nicht viel quasseln, sondern Euch nun endlich ein paar schöne Bilder von unserer Lesung aus dem “Hinterland” zeigen.

Die Fotos hat alle Klaus gemach, dem ich ausdrücklich danken will, dass ich sie benutzen darf!

Jakob zusammen mit unseren kleinen Gästen

Die kleinen Bos hat Silli gebastelt – wir durften sie hinterher mitnehmen!!

Vor der Lesung begutachten Barbara, Jasper und Jakob den "Gabentisch"

Wir hatten wirklich tolle Bücher und Bilder und Kalender ausliegen. Ich durfte mir am Ende sogar auch noch etwas aussuchen!

Danke nochmal an Klaus für die Spende!! :)

Siegfried Langer liest aus "Berlin, Nachklang".

Die Story hat ein ziemlich trauriges Ende, und ein paar Zuhörerinnen erschauerten ein wenig. Put on your red shoes and dance the blues.

Jakob Schmidt leist aus "Die sehr betrübte Strahlenkanone".

Bei dieser Geschichte rief das Publikum Songtitel, was das Zeug hielt: Starman! Heroes! Glas Spider! …!

Es dauerte ziemlich lange, bis jemand auf “running gun blues” kam.

Wir lauschen gespannt ...

Nach Jakob war dann ich dran und habe aus “Erlösungsdeadline” gelesen. Die erste Lösung wurde reingerufen, als ich “Löwenjoe” sagte, die zweite, als ich sagte: “In fünf Jahren ist Schluss mit saufen. Dann sind wir nämlich erlöst!”

Jasper Nicolaisen liest aus "Kleines Mädchen aus China".

Welcher Song hier zugrunde liegt, ist ziemlich klar, oder? Von Jaspers Vortragsstil möchte ich mir noch eine Menge abgucken.

Barbara Streun liest aus "Es ist nichts passiert - on idle"

Diese Geschichte ist ein ziemlich paradoxer Hammer, in dem verschiedenste Songs angeschnitten werden.

Wir haben uns dann drauf geeinigt, dass es gilt, wenn jemand “Time” oder “Saviour Machine” rät. :D

Und so sehen glückliche Gewinner aus!

Die Gewinnerin ist übrigens Bibo Loebnau, die dann ihre Spontanlesung gehalten hat. :)

Bibo liest aus "Sind denn alle netten Männer schwul?"

Ich habe vernommen, dass bereits mehrere Leute aus dem Publikum das Buch gekauft haben. Sie wollen jetzt alles wissen, Bibo!

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Karla Schmidt am 15. Januar 2010 in Autoren, Blog, Hinterland, Kurzgeschichten, Lesungen und Termine

11.01.2010: „Hinterland“ + Wurdack-Verlag = Buch im Dezember 2010

Ja, und viel mehr muss ich dazu gar nicht sagen, oder? ;)

Ab jetzt heißt es, ranklotzen! Da das Buch nach Möglickeit schon im Dezember 2010 erscheinen soll, müssen baldigst alle Stories für die Anthologie fertig geschrieben, sortiert, lektoriert und satzfertig gemacht werden, ein Cover muss entworfen, ein Nachwort geschrieben werden.

Ich habe also einiges vor …

Hier noch einmal der aktuelle Stand:
(Jaja, es ändert sich immer mal wieder was. ;-) )

- Memory of a Free Festival (1969): Martin Büsser
- All the Madmen (1970): Dirk Röse
- Running Gun Blues (1970): Jakob Schmidt
- Fill your heart (1971): Dietmar Dath
- Five Years (1972) / Joe the Lion (1977) / Looking for Water (2003): Karla Schmidt
- V2-Schneider (1977): Dirk C. Fleck
- Lodger (erste Seite, 1978) / Jump they say (1993): Pepe Metropolis
- Moon of Alabama (Weill/Brecht-Cover) / Just a Gigolo (Film 1979): Micaela Jary
- Putting out fire (1982): Tobias Lagemann
- China Girl (1983): Jasper Nicolaisen
- Lets Dance (1983): Siegfried Langer
- Absolute Beginners (1983): Valerie Kreifelts
- This is not America (1986): Alex Wichert
- Within you (1986) / Something in the air (1999): Anna Janas
- Hearts Filthy Lesson (1995): Markolf Hoffmann
- Leon takes us Outside (1995): Wulf Dorn
- No one calls (1999): Tobias Bachmann
- Sunday (2002) / Time (1973) / Saviour Machine (1970): Barbara Streun

Ich wünschte, man könnte das Buch schon vorbestellen. :D

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Karla Schmidt am 11. Januar 2010 in Blog, Hinterland, Kurzgeschichten

10.01.2010: Lesen und Feiern

So, das war nicht schlecht, oder? Die gestrige „Hinterlandlesung“ am historischen Ort vor fachkundigem Publikum auf der Bowie-Party im „Neuen Ufer“ meine ich.

Irgendwie gehören Lesungen ja auch zum „Handwerk des Schreibens“. Ich habe lange u.a. darum nicht geschrieben, weil ich höllische Angst davor hatte, dass ich das dann öffentlich vorlesen muss. Das blanke Grauen. Schon in der Schule bin ich immer in Schnappatmung verfallen, sobald ich vorlesen sollte. Besonders in Französisch.
Dass ich diese Angst zumindest in Teilen überwunden habe, habe ich meinen geschichtenhungrigen nochnichtlesekundigen Kindern zu verdanken. Fünf Jahre Kindergeschichten vorlesen sind offenbar ein gutes Training.

Dennoch hat mich nach der Lesung das Lob einer bühnenerprobten Freundin fast am meisten gefreut: Offensichtlich ist es nicht schrecklich, mir beim Vorlesen zuzuhören. Ja, es gab Lacher, und ja, manche Leute haben nach mehr verlangt, als ich eigentlich zu lesen aufhören wollte. Also fühle ich mich heute wie ein aufgeblähter Puter, der unbedingt zeigen muss, was für einen besonders schönen, roten Halsschwabbel er hat.
Oder anders gesagt: Ich fange an zu verstehen, warum manche Leute sich GERNE auf der Bühne präsentieren. Es macht Spaß. (Zumindest vor wohlwollendem Publikum. Ich denke gerade daran, wie es wäre, dasselbe in einer halbtoten Kleinstadt zu machen, in der man völlig unbekannt ist … *schluck*.)

Gelesen und ihren Spaß dabei gehabt haben übrigens:

1. Siegfried Langer: Berlin Nachklang (Let´s Dance)
2. Jakob Schmidt: Die sehr betrübte Strahlenkanone (Running Gun Blues)
3. Karla Schmidt: Erlösungsdeadline (Five Years / Joe the Lion)
4. Jasper Nicolaisen: Kleines Mädchen aus China (China Girl)
5. Barbara Streun: Es ist nichts passiert – on idle (Time / Saviour Machine / Sunday)

Das ganze war als Quiz gestaltet. Vor der Lesung haben wir einen üppigen Gabentisch aufgebaut – Bowie-Bücher, -Kalender, -Fotos, „Jump“ (das PC-Spiel!!) – alles gestiftet von einem Fan, der sich (man kann es kaum glauben) von seiner Sammlung getrennt hat. Dann wurde gelesen und das Publikum sollte den Songtitel dazwischen rufen, auf dem die jeweilige Geschichte basiert. Und wer richtig geraten hatte, durfte sich etwas von unserem Gabentisch aussuchen.

Was die Veranstaltung dann abgerundet hat, war ein Zufall:

Vor der Lesung kam ein Mann in den Laden, fragte, was hier stattfinden würde. Ging dann wieder. Ich hatte nicht wirklich mitbekommen, was er eigentlich wollte, (war gerade mit nervösem Magenflattern wegen der bevorstehenden Lesung beschäftigt …).

Etwas später kam er wieder und brachte seine Frau mit. Und seine Frau brachte ihr Buch mit.

Nachdem unser Lesequiz abgeschlossen war, habe ich also das Publikum gefragt, ob es noch mehr hören will. Einhelliges „Ja“, was ja schon mal freudig stimmt.

Also hat Bibo Loebnau ein Kapitel aus ihrem Roman Zoe – sind denn alle netten Männer schwul? gelesen, und zwar den Abschnitt, in dem die Heldin nach einem Konzert, es muss 1983 gewesen sein, dem stark erblondeten und pudelisierten Bowie in der westberliner Kultdisco „Dschungel“ begegnet. Das Daseinsgefühl der 80er Jahre, für das ich eine Mischung aus Nostalgie und Beklemmung empfinde, wurde heftig lebendig – auf witzige Weise. Das Buch werde ich nun natürlich ganz lesen müssen …

Aber gut, genau dafür sind Lesungen da, und natürlich wünschen wir uns auch, dass ein paar Zuhörer, die gestern dabei waren, unser Buch kaufen und weiter empfehlen werden. Im Fachjargon nennt man das wohl „Werbeträger generieren“. Hat Bibo mit mir schon mal ganz gut hinbekommen, oder? ;-)

Und hier ist Bibos eigener Kommentar – für die Kommentarfunktion war er zu lang. :-)

Liebe Karla, liebe Bowie-Fans,

was für eine große Freude! Eine Spontan-Lesung vor echtem Fachpublikum – das hatte ich auch noch nicht erlebt. Wow!

Als mein Mann mich gestern aus dem “Neuen Ufer” anrief, hatte ich zuerst keine Lust, mich durch das Schneetreiben aufzumachen – er hatte nur gesagt: “Die spielen hier Bowie.” Tja, das konnte ich auch zu Hause hören… Doch dann rief er noch mal an – nachdem er sich bei Karla nach dem tieferen Grund erkundigt hatte – und erzählte mir von einer Bowie-Geburtstagsparty, und dass da auch noch eine Lesung anstand. Das überzeugte mich schließlich (ich liebe Live-Lesungen!) und ich stapfte los – nicht ohne noch schnell mein Buch einzustecken… Man weiß ja nie… ;-)

Und dann traf ich auf Karla, erzählte ihr, dass ich seit meinem 15 Lebensjahr glühender Bowie-Fan bin, dass es in “Zoe – Sind denn alle netten Männer schwul?!” gleich in mehreren Passagen um David Bowie ginge und ob ich da nicht ein kleines Stückchen draus lesen dürfe. Ohne mich oder mein Buch zu kennen, sagte sie spontan zu. Danke, Karla!

Doch zuvor durfte ich erstmal den faszinierenden SciFi-Kurzgeschichten der KollegInnen lauschen – Hut ab! Und dann hab ich auch noch einen Song richtig erraten und wurde mit einer Bowie-Bio beglückt – toll!

Bisher hatte ich das (wahre!) Kapitel “Der Vizemeister” noch nie live gelesen. Aber es war wie gemacht für ein verständiges Fan-Publikum, das die Verwirrung und das Herzklopfen bei Zoes Begegnung mit David Bowie, 1983 im “Dschungel” nach dem “Serious Moonlight”-Konzert in der Berliner Waldbühne, nachvollziehen konnte. Es hat mir wahninnig viel Spaß gemacht, und ich schwebe – genau wie Karla – seit gestern Abend auch ein paar Zentimeter über dem Erdboden… Toll!

Meine nächste Lesung findet übrigens schon am nächsten Sonntag (17.1.) um 20 Uhr in der “Roten Beete”, Gleditschstr. 71 in Schöneberg statt. Dort gibt es dann u.a. noch mehr in Sachen Bowie zu hören… Versprochen! Ich lese abwechselnd mit meinem Freund und Autoren-Kollegen IKO, der wunderbare, witzige Kurzgeschichten schreibt – und so ganz nebenbei auch Bowie-Fan ist… Der Eintritt ist frei und ein paar Bücher und Hörbücher gibt’s dort dann auch zu kaufen. Ich würde mich auf ein Wiedersehen mit dem/der einen oder anderen sehr freuen!

Seit gestern bin ich mir sicher: Es gibt keine Zufälle im Leben! Das sollte alles so sein. Es war toll, Euch kennen zu lernen und wer weiß, was sich noch daraus ergibt… Liebe Grüße, bibo

Ankündigung: 09.01.2010 – Bowie-Party und Hinterland-Lesung im Neuen Ufer

Am 09.01.2010 steigt in Berlin, wie jedes Jahr, die David-Bowie-Geburtstagsparty. Yeah!

Ort: Das “Neue Ufer” in der Berliner Hauptstraße 157, U-Bahnhof Kleistpark.
Zeit: ab 18:00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Dabei wird dieses Jahr wirklich etwas geboten. Abgesehen von Musikvideos und guter Stimmung, meine ich.
Nämlich eine Vorablesung aus dem Hinterland. Fünf Autorinnen und Autoren haben sich bereit erklärt, ihre Stories vorzustellen.

Damit das Ganze nicht als lange Lesung mit anschließender kurzer Party endet, haben wir uns dazu etwas schönes ausgedacht – und es gibt dabei sogar echte Bowie-Devotionalien zu gewinnen.

Wer liest, wird noch nicht verraten. Kommt und lauscht! Und feiert mit!

04.01.2010 – Leseprobe “Das Kind auf der Treppe” / “Lebenslichter” vorbestellen!

Das Jahr beginnt nett. Kaum vier Tage alt, und schon passieren zwei schöne Dinge:

1. Meine Lektorin bei Piper hat zugestimmt, dass ich hier eine Leseprobe aus “Das Kind auf der Treppe” veröffentlichen darf. Ihr findet Sie rechts in der Rubrik “Informationen”.

Ich freue mich, dass ich schon vorab einen Zipfel von dem Buch zeigen darf  – und gleichzeitig macht es mich ganz nervös. Bisher ist “Das Kind auf der Treppe” eine Angelegenheit zwischen mir, meinem Agenten und meiner Lektorin gewesen. Sicher, es gab auch Testleser. Aber da war das Buch noch in Arbeit.

Jetzt ist es “fertig”. Ich kann nichts mehr daran ändern. Und es jetzt auf Leser loszulassen, ist spannend, aufregend, ein wenig beängstigend. Aber hey! Da wollte ich immer hin!

Darum meine Bitte an Euch: Wenn Ihr die Leseprobe lest, dann hinterlasst bitte einen Kommentar für mich und die anderen Leser. Eure Kommentare sind für mich mindestens so wertvoll wie jede Rezension in einer Zeitschrift.

2. Wisst Ihr noch? Meine SF-Story “Lebenslichter” wird in der nächsten Wurdack-Anthologie erscheinen, die ab sofort vorbestellbar ist.

Hier das Cover und Beschreibung des Verlags:

Die Audienz
Kurzgeschichten
herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen
Science-Fiction Reihe Band 16

Haben Sie schon darüber nachgedacht, wie Sie die Zeit nach Ihrem Tod verbringen wollen?
Oder ob Sie den nächsten Gesundheits-Check-up ohne eine saftige Beitragserhöhung überstehen werden?
15 Science-Fiction-Autoren erzählen vom Leben in den Städten der Zukunft, in virtuellen Welten und auf fremden Planeten, die verblüffende Ökosysteme hervorgebracht haben.
Mit brandneuen Geschichten der beliebtesten deutschsprachigen Autoren: von Karla Schmidt (ausgezeichnet mit dem Deutschen Science Fiction Preis 2009), Heidrun Jänchen (ausgezeichnet mit dem Kurd Laßwitz Preis 2009), Frank W. Haubold (ausgezeichnet mit dem Deutschen Science Fiction Preis 2008), Karsten Kruschel, Bernhard Schneider, Regina Schleheck, Christian Weis, Nadine Boos, Christian Günther, Armin Rößler, Arnold H. Bucher, Andreas Flögel, Kai Riedemann, Jakob Schmidt und Bruna Phlox.