So, nun geht´s erstmal los …

Oben im Seitenkopf steht immer noch “Das Kind auf der Treppe” – auch wenn da eigentlich längst die “Seelenfotografin” und das “Hinterland” hingehören würden. (Die nötigen Arbeiten sind veranlasst …)

Seit letzter Nacht ist nämlich das “Hinterland” auf amazon vorbestellbar.

Wäre es nicht großartig, wenn wir schnell und elegant die für einen kleinen Verlag üblichen 500 Bücher verkaufen könnten und in die zweite Auflage gehen? Natürlich haben wir nicht die Reichweite eines großen Publikumsverlages. Wir sind auf Mundpropaganda angewiesen. Und natürlich ist es unwahrscheinlich, dass wir nur mit Mundpropagande größere Kreise ziehen …
Andererseits entstehen die Überraschungserfolge immer genau so: Durch Mundpropaganda. Den überraschend guten Verkäufen folgt die aufmerksam gewordene Presse, und der folgen dann wieder Leser.

Unddenkbar bei einem Erzählband? Was meint Ihr? Wie groß sind unsere Chancen auf einen “Kleinverlagsseller”?

HINTERLANDHOMEPAGE
HINTERLAND BEI AMAZON
HINTERLAND BEI FACEBOOK

Es ist natürlich offensichtlich, dass ich diese Frage stelle, um vielleicht ein paar Leute zu motivieren, das Buch zu kaufen.

Gleichzeitig ist die Frage aber auch tatsächlich so gemeint.

Verlage fassen Anthologien nicht gerne an, sie verkaufen sich allgemein nicht gut. Aber warum nicht?

Liegt es daran, dass bei jedem Friseur eine Glotze läuft, dass man in der U-Bahn unbedingt dicke Bücher dabei haben muss, um außer dem Lesestoff auch eine Waffe bei der Hand zu haben, oder woran?

Wenn ich im Bekanntenkreis rumfrage, höre ich öfter: Kurzgeschichten sind immer dann zu Ende, wenn ich gerade beginne, in die Welt einzutauchen. Wenn ich das mal unzulässig verallgemeinere, kommt dabei heraus: Leute lesen, um in eine Welt einzutauchen und sich möglichst darin zu verlieren. Das kann eine Kurzgeschichte natürlich nicht bieten.

Dabei sieht es auf den ersten Blick doch so aus, als sei die Kurzgeschichte die perfekte Gattung für eine schnelllebige, hektische Zeit. Dennoch scheinen Leser immer mehr zu möglichst seitenstarken Büchern zu greifen – als hätten sie ewig Zeit zum Lesen. Warum?

Aktuell verlegte Bücher, die auf “Masse” aussind, lassen sich oft sehr schnell “weglesen”. 1000 Seiten Romance sind nicht mit 1000 Seiten Dostojewski oder Oates zu vergleichen. Aber 1000 Seiten sehen viel aus und erzeugen das Gefühl von “Leistung” – boah! So viel hab ich gelesen! Hinzu kommt: Wir leben in einem Umfeld, das “mehr = besser” ziemlich nachhaltig verinnerlicht hat.

Dicke Bücher, die Leser in andere Welten mitnehmen, vermitteln zugleich das Gefühl, für eine Weile “entkommen” zu können. Dabei müssen die vermittelten Welten aber vertraut bleiben, dürfen den Status Quo von Wertvorstellungen nicht zu sehr in Frage stellen. Denn sonst werden solche Bücher mental anstrengend, und das sollen sie nicht sein. Sie sollen “unterhalten”. Unterhaltung wird dabei eher mit “abschalten” als mit “umschalten” gleichgesetzt.

Und kurze Bücher – oder gar Kurzgeschichten?

Ich nehme an, sie stehen in dem Ruf, entweder Literatur oder Groschenheft zu sein. Das eine ist zu anstrengend, das andere zu offensichtlich platt.

Kurzgeschichten lassen das Abtauchen in die andere Welt nicht zu, sie verlangen nach “Umschalten” statt nach “Abschalten”. Da sie ein Thema nicht von jeder Seite aus betrachten können, sondern meist nur von einer Seite aus, bleibt genug Raum, das Thema nach dem Lesen selbst weiter zu denken. Wenn man dazu keine Lust hat, dann wirkt eine Kurzgeschichte unvollständig und daher unbefriedigend.

Worauf es ankommt: Eine Kurzgeschichte WILL gar nicht in andere Welten entführen, sie strebt keine restlose Identifikation mit dem “Helden” oder der “Heldin” an. Eher geht es um ein momentanes Aha-Gefühl und das Vergnügen an einer Pointe.

Kann es einfach sein, dass Kurzgeschichten tendenziell weniger das schnelle Konsumbedürfnis befriedigen, obwohl das im Widerspruch zu ihrer Kürze zu stehen scheint?

Was meint Ihr? Lest Ihr Kurzgeschichten? Wenn ja, was schätzt Ihr daran? Wenn nein, warum nicht?

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Karla Schmidt am September 23rd 2010 in Blog, Hinterland, Kurzgeschichten

Lesung im totsicher – und other news

Mir ist heute früh was eingefallen. Nämlich, dass ich nächste Woche Dienstag etwas vorlesen werde. Und zwar aus dem “Kind auf der Treppe”.

ORT: Krimibuchhandlung “totsicher” in der Berliner Winsstraße. Das ist im Prenzlauer Berg.
ZEIT: Dienstag, 14.09., 20:00 Uhr
EINTRITT: 4,00 Euro

Der Ort ist wirklich schön, mit Holzboden, Wein, Sofa, weichem Licht und Büchern rundherum. Wer noch nicht hat oder nochmal will – ich freue mich, wenn Ihr kommt!

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Und nun die other news. Fange ich mit dem “Hinterland” an. Es hat auf Facebook mittlerweile eine eigene Seite. Dort biedern wird uns nicht nur potentiellen Lesern (Bowisten und SF-Fans) an, sondern auch den unendlichen Weiten des englischsprachigen Buchmartes. Tatsächlich ist es uns (mit Anna Janas’ Hilfe) gelungen, engagierte Profis aufzutreiben, die das “Hinterland” nach und nach ins Englische übersetzen.

Da es sogar für einen Herrn Kehlmann ein Glücksfall ist, auf den amerikanischen Buchmarkt losgelassen zu werden, sind die Aussichten für das “Hinterland”, zum “Ausland” zu gehören, verschwindend gering. Eine Übersetzerin hat erzählt, dass Sie mal ein Projekt bei US-Verlagen angeboten hat. Die Antwort: No thanks, we already have two Books from other countries this year. Also, nicht etwa “zwei Bücher aus Deutschland” – sondern zwei Bücher from the entire fucking not english writing hinterworld!

Aber es gibt Schleichwege … Sobald die Übersetzung vollständig ist, könnten wir das Buch z.B. über amazon.com als POD anbieten. POD bedeutet “Print on Demand”. Man kann das Buch ganz normal bei amazon bestellen, aber es werden immer nur so viele gedruckt, wie gekauft werden. Außer unserer Hinterland-Seite und den persönlichen Kanälen der Autoren und Übersetzer hätten wir dann zwar keinen Vertrieb – dafür gehen aber alle Einnahmen direkt an uns. :-)

Aber zuerst ist die deutsche Ausgabe dran. Und jetzt kommen die echten News: Das “Hinterland” wird in Frankfurt auf der BuCon 2010 vorgestellt. Die BuCon ist parallel zur Frankfurter Buchmesse ein traditionsreiches Branchentreffen für alle fantastischen Genres. Der Verleger Ernst Wurdack wird das Buch dort präsentieren, und drei von uns werden aus dem “Hinterland” lesen:

Dirk Röse liest aus “Purgatorium”
Barbara Streun liest aus “On Idle”
Nadine Boos liest aus “Kamera(d), Action!”

Und nun die Kurznachrichten:

+++ +++ +++ “Die Seelenfotografin” von Charlotte Freise ( = Karla Schmidt) jetzt bei amazon vorbestellen! Das Buch ist lektoriert, korrigiert und gesetzt und fertig. YES! +++ +++ +++ Karla Schmidt wagt ein Experiment. Gemeinsam mit Daphne Großmann will sie unter einem gemeinsamen Pseudonym Fantasy für junge Erwachsene schreiben. Schaun wir mal, wie gut das klappt +++ +++ +++ Die letzte Nacht war schlaflos, aber gut. Endlich hat sich bei Karla Schmidt ein großer, dicker Knoten gelöst, die Bruchstücke einer Story haben sich zusammengefügt. Mehr dazu gleich … +++ +++ +++

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Ja, Thema Schreibknoten. Soll ja angeblich den meisten Autoren hin und wieder passieren. Dieser Knoten hatte sich aus verschiedenen Fäden zusammengeschwurbelt.

Faden 1: Eigentlich darf ich jetzt nicht noch was schreiben. Der nächste Thriller ist noch nicht fertig, und da ist ja auch noch diese Coautoren-Sache … erstmal was fertig machen, bevor Du was Neues anfängst!

Faden 2: Will große, üppige, tiefe Space Opera schreiben. Also, nicht notwendig tatsächlich mit Weltraum, sondern etwas mit dieser Welthaltigkeit und einer entsprechenden Komplexität. Das ist ein verdammt hoher Anspruch.

Faden 3: Science Fiction kauft kein Mensch. Selbst, wenn es keine Science Fiction ist.

Faden 4: Aber es soll ja auch gar keine SF sein, sondern einfach ein Buch, in dem eben auch wissenschaftlich spektuliert wird. Genau. Und das kauft erst recht kein Mensch. Es sei denn, ich würde in den USA leben und unter dem Label Slipstream Fiction schreiben. Kurt Vonnegut darf das, David Foster Wallace hat es getan, bevor er sich erhängt hat. Kelly Link, Jonathan Lethem, Michael Chabon. Die dürfen das alle. Aber hier … kauft kein Mensch. Vergiss es.

Faden 5: Ich kriegs außerdem eh nicht hin. Was bilde ich mit ein! Mistmistmist.

Faden 6: Ich habe 40.000 Ideen für Details, für Szenen, für Figuren. Aber das alles fügt sich nicht zu etwas Ganzem zusammen. Es bleiben lose Einzelteile. Doppelobermist!

Komisch, wie sich solche Knoten manchmal lösen. In diesem Fall war es das glückliche Zusammentreffen von Information:
Gestern habe ich etwas über bestimmte Rezeptoren im Gehirn gelesen und über Medikamentennebenwirkungen. Und ich habe etwas über den Architekten Soleri gelesen. Und ich wusste plötzlich, dass meine Hauptfigur nicht 30, sondern 13 Jahre alt sein muss und dass der Roman nicht jetzt, sondern im Jahr 1986 spielt.
Everything’s falling in to pla-ace.

Am liebsten würde ich nun den ganzen Plot hererzählen. Aber dann hätte wirklich niemand mehr einen Grund, dieses Buch zu kaufen …

Wichtig ist nur: tatsächlich ist es mir völlig egal, dass das Buch in kein Genre passen wird. Selbst, wenn ich es nicht verkaufen kann – ich brenne darauf, es zu schreiben. Es geht dabei um die Empfindung, etwas gefunden zu haben und es mitteilen zu können. Es geht um den schmalen Kanal zwischen “Wissen” und “Suchen”, dem man beim Schreiben folgt.
Alle Erwägungen zur Verkäuflichkeit eines Manuskripts sind angesichts der Erkundung der soeben entdeckten Welt zweitrangig – und solange man einen Brotjob hat oder andere Projekte, die besser in die Marktschubladen passen, bleibt es auch zweitrangig.

Neobooks bei Droemer Knaur … ich weiß auch nicht …

Eine neue Autorenplattform im Internet befindet sich zur Zeit in der Betatestphase. Sie nennt sich neobooks.

Autoren können dort Manuskripte einstellen, die werden durch ein Publikum vorsortiert und die Top 10 werden weitergeleitet auf den Schreibtisch des Verlagslektors. Das ist aber nicht etwa ein zusätzliches Goodie, sondern in Zukunft soll neobooks neben der Einreichung durch einen Agenten die einzige Eintrittskarte zum Lektorenschreibtisch sein.

Das Konzept wirft viele, viele Fragen auf. Aber ich will die Diskussion an dieser Stelle nicht lostreten, denn es wird bereits an zwei anderen Stellen kompetent darüber informiert und diskutiert:

1. Auf dem Blog von Nicole Rensmann. Ihr solltet ungedingt auch die Kommentare lesen, denn dort äußert sich auch jemand von Droemer Knaur.

2. Im Montségur-Autorenforum.

Schaut da mal rein. Es lohnt sich wirklich, falls Ihr überlegt, Euch auf diese Weise zu empfehlen!

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Karla Schmidt am August 14th 2010 in Autoren, Blog, Übers Schreiben

Preise für Karsten Kruschel und Ernst Eberhard Manski

“Vilm – Der Regenplanet” und “Vilm – Die Eingeborenen” gehörten zu den wenigen Büchern, die ich dieses Jahr aus freien Stücken und mit Genuss gelesen habe. Ist zwar blöd, aber ich lese beruflich so viel, dass ich darüber hinaus oft einfach keinen Bock mehr habe … Die “Vilm”-Bücher habe ich auch zuerst aus “beruflichem Interesse” in die Hand genommen. Immerhin ist Autor Karsten Kruschel in der “Hinterland”-Anthologie vertreten, und das macht doch neugierig.

Jetzt freue ich mich, dass “Vilm” I und II nicht nur Spaß gemacht haben, sondern auch den “Deutschen Science Fiction Preis 2010″ für den besten Roman gewonnen haben! Herzlichen Grlückwunsch!

Das ist aber noch nicht alles, denn noch ein “Hinterland”-Kollege hat abgeräumt. Ernst-Eberhard Manski hat für seine Story “Das Klassentreffen der Weserwinzer” den Kurd Laßwitz Preis 2010 bekommen. Die Story ist in dem Wurdack-Erzählband “Molekularmusik” erschienen. Ebenfalls Herzlichen Glückwunsch!!! :-)

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Karla Schmidt am August 5th 2010 in Autoren, Blog, Hinterland, Von Freunden

Die ersten Übersetzungen sind da …

Es ist soweit – die ersten drei Story-Anfänge stehen auf der Hinterland-Seite auf facebook. Ihr findet die Texte unter der Rubrik “Diskussionen”. Bisher könnt Ihr folgende Anfänge dort lesen:

Pepe Metropolis: Hinterland – übersetzt von Regis Schields

Markolf Hoffmann: Triptych – übersetzt von Regis Shields

Karla Schmidt: Deadline for Salvation – übersetzt von Tommi Brem

Warum nur die Anfänge?

Es ist für Verlage unter Umständen ein Kill-Kriterium ist, wenn eine Story schon komplett im Internet erschienen ist. Wer also angefixt wird, den kann ich erstmal nur auf Oktober vertrösten. Dann gibt es alle Stories auf Deutsch und komplett. Und mit etwas Glück folgt dann auch bald alles nochmal in english. :-)

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Karla Schmidt am Juli 28th 2010 in Autoren, Blog, Hinterland

Man sollte auf Aufstehn stehn. Oder Ausschlafen.

… und genau das habe ich vor in den nächsten drei Wochen. Zwar brauch ich kein Meer mehr, wenn ich’n See seh, aber ein bisschen mehr Wasser ist auch immer schön. Das heißt, ich werde damit beschäftigt sein, an verschiedenen Seen abzuhängen, und ein bisschen auch am Meer, wenn es klappt.

Heißt auch: Ich werde in den nächsten drei Wochen nichts posten.

Darum jetzt noch schnell eine kleine Bestandsaufnahme, denn es hat sich ja auch einiges getan in den letzten Wochen.

Erstmal das “Hinterland” – drei der Stories haben wir mittlerweile in Übersetzung. Und obwohl Bowies Management sich bisher nicht gemeldet hat und das insgesamt auch eher unwahrscheinlich bleibt … wir haben mittlerweile eine Facebook-Seite für das “Hinterland”, und dort werden wir die Anfänge aller übersetzten Stories posten.

Was das soll?

Wir wollen einen englischsprachigen Verlag. Wir wollen Bowie. Und wir wollen den direkten Austausch mit Lesern. Und den bekommen wir auf Facebook wahrscheinlich. Wäre toll! :-)

Was noch?

Ach ja – der nächste Thriller geht in eine etwas heißere Phase, die Kurzfassung ist fertig (etwa 10 % der späteren Buchs), letzte Recherchen werde ich im Laufe des Juli erledigen, und dann geht es los. Wenn ich nicht noch einen Brotjob hätte, dann könnte das Buch bis Jahresende fertig sein. So wird es aber eher März oder April werden.

Uuuuuund: Man kann die “Seelenfotografin” mittlerweile bei amazon vorbestellen. An das Pseudonym muss ich mich noch sehr gewöhnen … aber das wird schon noch. So sieht sie übrigens aus:

Mehr fällt mir erstmal nicht ein. Außer:

SEHT EUCH DAS HINTERLAND AUF FACEBOOK AN!

:-)

Hear a story – KAT Minilesung

KAT schwappt nach Österreich rüber – zumindest in die Internetcommunity. Diesmal ist es eine Rezension plus Minilesung auf der Seite hear a story.

Abgesehen davon, dass ich mich über die schöne Rezi freue, ist es ein ganz neues Gefühl, den eigenen Text aus dem Mund von jemand anderem zu hören. Man bekommt eine kleine Ahnung davon, wie es sein muss, wenn man sich ein Hörbuch zu einem eigenen Buch in die Ohren stöpselt. Sicher nicht das schlechteste Gefühl, sowas. :-)

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Karla Schmidt am Juni 28th 2010 in Blog, Lesungen und Termine, Rezis

Was ist Literatur? Umfrage bei Crazy Culture Clap

Aus einer Diskussion zu der Frage, wie sinnvoll eingentlich Genreschubladen sind, hat sich auf dem Crazy Cultur Clap Blog eine weitere Frage ergeben:

Was ist eigentlich Literatur, und wird das von Lesern eigentlich so wahrgenommen, wie vom Literaturbetrieb definiert?
Ist nur Literatur, was im festen Einband und mit Lesebändchen daherkommt? Oder darf man Genrebücher auch als Literatur bezeichnen?
Wann ist ein Buch banal, wann hallt es nach? Und warum?

Nicole hat auf die Schnelle eine Umfragemaske gebaut. Schaut doch mal rein, vielleicht findet Ihr Euch in den Fragen ja wieder?

LG, Karla

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Karla Schmidt am Juni 22nd 2010 in Blog, Von Freunden, Übers Schreiben

Neues Interview auf Ricarda Ohligschlägers Literaturnotiz-Blog

Es gibt ein neues Interview auf dem Literaturnotiz-Blog von Ricarda Ohligschläger.

Eine der Fragen lautete, ob es Lesungen aus “Das Kind auf der Treppe” im Rheinland geben werde. Worauf ich erst einmal mit “Nein” antworten musste. Woraufhin dann die Idee aufkam, ich könnte doch bei Ricarda im Wohnzimmer eine Lesung abhalten. Das hat auch Wiebke Lorenz bereits getan, und die Nachfrage ist offenbar groß.

Seeeehr reizvoll … mal sehen, ob wir einen Termin finden und das mit den Reisekosten klären können … :-)

EDIT – Und schon kommen die Dinge ins Rollen … Ricarda sammelt auf dem Literaturnotiz-Blog bereits Interessensbekundungen für eine Wohnzimmerlesung. Mal sehen, wenn wir genügend Leute zusammenkriegen, könnte es tatsächlich klappen!

LG, Karla

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Karla Schmidt am Juni 21st 2010 in Blog, Kind auf der Treppe, Lesungen und Termine

Das Hinterland hat einen Deckel

Ohne viele Wort – so wird es aussehen. :-)

Gestaltet hat es Ernst Wurdack, der Künstler, der das Bild zur Verfügung gestellt hat, heißt Jacek Kaczynski, und die Reihenfolge der Namen auf dem Cover stellt keine Hierarchie dar, sondern entspricht einfach der Reihenfolge der Stories in dem Buch. :-)

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Karla Schmidt am Juni 7th 2010 in Autoren, Blog, Hinterland, Kurzgeschichten